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Hier bieten wir die Wohnung Nr. 14 unserer Eigentumsanlage "Turmhof" in Köln-Widdersdorf, Turmgasse 4 an. Diese Wohnsiedlung liegt bei überwiegend Ein- bzw. Mehrfamilienhäusern in direkter Umgebung, Geschäfte des täglichen Bedarfs sind im bekannten Weidener Einkaufzentrum in wenigen Minuten zu erreichen.
Widdersdorf liegt im direkten Einzugsgebiet sportlicher und kultureller Institutionen der Stadt Köln, die mit permanenter Busverbindung zu erreichen sind. Die direkte Anbindung an die A4 und A1 in Köln- Weiden zeichnen diesen Standort zusätzlich aus.
Unsere Wohnanlage wurde 1997 neu erbaut nachdem die Stallungen dieses Vierkanthofes abgerissen wurden. Ein kleiner Teil des Hofes wurde erhalten und steht unter Denkmalschutz.
Hier sind die mehr Informationen zur Wohnung Nr. 14 der Eigentumsanlage "Turmhof" in Köln-Widdersdorf:
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Der Kölner Stadtteil Widdersdorf kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Erste Besiedlungsspuren gehen auf die Jungsteinzeit zurück. Aus der dann folgenden Bronze und Eisenzeit liegen im Widdersdorfer Feld Hinweise auf eine Besiedlung durch verstreut liegende Einzelgehöfte vor. Die fruchtbaren Ackerböden der Region führten mit Beginn der Neuzeit zu einer verstärkten agrarischen Besiedlung durch die Römer. Zahlreiche zum Teil prächtige Gutshöfe (villae rusticae) versorgten das politische Zentrum Köln mit Agrarprodukten. Fernstraßen durchzogen das Kölner Vorland und ermöglichten die verkehrliche Erschließung der einzelnen Gehöfte. Eine größere römische Staatsstraße, von Köln über Weiden, Frechen, Königsdorf nach Tongern führend, durchquerte das Gebiet südlich von Widdersdorf. Auch die Venloer Straße geht möglicherweise auf römischen Ursprung zurück. Der bereits 1136 urkundlich erwähnte Ort Widdersdorf geht wahrscheinlich auf einen bis ins 19. Jahrhundert wasserumwehrten Burggrafenhof in kölnischem Besitz - den heutigen Burghof - zurück. Im Zentrum des mittelalterlichen Ortskern, der dem Typus des Haufendorfes folgt und auch heute noch deutlich ablesbar ist, lag die Pfarrkirche mit Friedhof und Pfarrhof. Außer dem Burghof gruppierten sich weitere große Hofgüter um die Kirche sowie eine Reihe von Kleingehöften und bäuerlichen Anwesen. Der Turmhof („Thurnhof") gehörte zu den für das Jahr 1670 überlieferten fünf großen Höfen in adligem oder kirchlichem Besitz, die alle außerordentlich reich gegütert waren. Der Hof ist in seiner heutigen Form als Wiederaufbau der Nachkriegszeit auf dem Grundriß der historischen Vierflügelanlage überliefert. Bezeichnender und namengebender Gebäudeteil war und ist der wohl von der Anlage aus dem 17. Jahrhundert stammende, möglicherweise in Teilen auch ältere Turm an der Nordwestecke, der als Rest der Vorgängeranlage einbezogen und dem Wohnhausneubau auch im Inneren baulich angeschlossen wurde. Mit Bezug zu den umliegenden erhaltenen Hofanlagen des Ortes und zum nördlich angrenzenden Kirchen- und Friedhofsbereich besitzt der Turmhof entscheidende ortsbildprägende Bedeutung. Die ursprüngliche Maßstäblichkeit des Gebäudekomplexes ist durch die Höhenstufung der einzelnen Gebäudeteile nachvollziehbar. Dem dominanten dreigeschossigen Turm ordnen sich die Wohn- und Wirtschaftsgebäude mit differenziert angelegten Dachhöhen insgesamt unter. Besondere Aufmerksamkeit verdient die Höhenstaffelung des Nordflügels. Die Steigerung vom niedrigsten an der straßenseitigen Hofeinfahrt gelegenen Wohnhausanbau mit nur einem Geschoß über das zweigeschossige Herrenhaus zum Turm äußert sich prägnant an den übereinander erscheinenden dreieckigen Giebelfronten. Offensichtlich entstand der Neubau der 50er Jahre nach Maßgabe der historischen Anlage unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Gesichtspunkte. Die Verwendung des Materials in Anpassung an den Turm - Klinker für alle Fassaden und Basalt für die Gliederungen der Hauseingänge -, aber auch die stichbogigen Öffnungen in den die Hofeinfahrt flankierenden Giebelseiten, belegen eine bewusste gestalterische Orientierung am historischen Backsteinturm. Zugleich zeichnet sich die Architektur der Nachkriegsanlage, besonderes des Wohnhauses einschließlich des Anbaus, durch zeitgemäße Schlichtheit und Funktionalität aus, verbunden mit qualitätvoller Gediegenheit in der Detailerscheinung. Sie ist deshalb beispielhaft für eine eher traditionelle Architekturauffassung unter den für die 1950er Jahre typischen stilistischen Richtungen und dank der vollständig erhaltenen Originalsubstanz auch hinsichtlich der Innenausstattung des Wohnhauses als denkmalwert einzustufen. Von hervorragender Bedeutung innerhalb des Komplexes ist der nordwestliche Turm als einziger erhaltener Teil der historischen Hofanlage. Er verweist seiner Form nach auf frühe mittelalterliche Wehrburgen und kann für den Turmhof entsprechende Ursprünge vermuten lassen. Noch auf einer Karte von 1818, die den Widdersdorfer Ortsbereich mit Bezeichnung der wichtigen großen Hofanlagen wiedergibt, ist auf der Nord- und Westseite des Turmhofes der Rest eines Wassergrabens zu erkennen, der dessen wehrhaften Charakter zu bestätigen scheint. Heute befindet sich auf der Nordseite des Wohnflügels ein im Zusammenhang des Nachkriegsneubaus in Angrenzung an die Friedhofsmauer angelegter Garten, der älteren Baumbestand einbezieht. Er ist in seiner zeittypischen Gestaltung weitgehend erhalten und trägt zur Vollständigkeit des jüngsten Erscheinungsbildes der im Laufe der Zeit gewandelten Anlage entscheidend bei. Die Integration des älteren Turmbauteils in den Wiederaufbau der vierflügeligen Hofanlage aus den jüngeren 1950er Jahren, der sich an den historischen Dimensionen und Proportionen orientierte, ist sowohl orts- wie architekturhistorisch von einzigartiger Wertigkeit. Die Hofanlage ist deshalb als Denkmal der Nachkriegszeit im historischen Ortskern von Widdersdorf in ihrer Gesamtfiguration unbedingt erhaltenswert. Wesentliche charakterische Merkmale der unter Denkmalschutz stehender Anlage sind als erstes der Turm des 17. Jahrhunderts als Rest einer älteren Anlage, ergänzt 1958/59 durch eine Vierflügelanlage, bestehend aus nördlich gelegenem Wohnflügei und drei Wirtschaftstrakten auf der West-, Süd- und Ostseite. Architekt: Seidenabel, Bonn. Er besteht aus 3 Geschossen auf nahezu quadratischem Grundriss, Walmdach; Backsteinfassaden mit Gliederungen (Fenstereinfassungen) aus Basalt; Maueranker; hochrechteckige Fensteröffnungen mit Einfassung aus Basalt, je Geschoß jeweils eine Öffnung in den Mittelachsen der Nord- und Westseite. Wohnhaus: östlich an den Turm angrenzend; 2 Geschosse mit Satteldach, zur Hofseite hin traufständig; Backsteinfassaden; 4 ungleichwertige Achsen, rechteckiger Hauseingang in 2. Achsen von Osten mit abgeschrägter Gewändeeinfassung aus Basalt, 2 Außentreppenstufen aus Basalt. Auf der östlichen Giebelseite eingeschossiger Anbau (ehemaliger Pferdestall, Garage und Altenteilwohnung), hofseitig leicht zurückgesetzt. Wirtschaftsgebäude: (Umbau zu 17 Eigentumswohnungen) 3 winkelförmige Flügel auf der West-, Süd- und Ostseite des Hofes; 1 bis 2 Geschosse mit Satteldächern; Backsteinfassaden; auf der Südseite Dacherker; an der Nordostecke eingelassener Wappenstein vom Torbogen der historischen Hofanlage. Noch heute ist das Ortsbild von Widdersdorf geprägt von seinem landwirtschaftlichen Umfeld, obwohl sich das Erscheinungsbild durch den umfangreichen Wohnungsbau der letzten Jahrzehnte verändert hat und der ländliche Charakter zurückgedrängt wurde. Ende des 18. Jahrhunderts zählte Widdersdorf 184 Einwohner, heute jedoch sind es knapp 6.000. Widdersdorf verfügt über die notwendigen Geschäfte des täglichen Bedarfs, einen Kindergarten und eine Grundschule sowie eine entsprechende Anzahl von Ärzten und Freiberuflern. Das größte und modernste Kölner Einkaufszentrum befindet sich in dem nur ca. 3 km entfernt gelegenen Vorort Weiden, direkt an der Aachener Straße, und ist in kürzester Zeit mit dem privaten Verkehrsmittel oder dem Bus zu erreichen. Die Kölner Innenstadt ist gleichermaßen gut mit dem Pkw über die Haupt- und Venloer Straße oder die Widdersdorfer Land- und Aachener Straße zu erreichen. Mittels Bus-Zubringer gelangt man zur Endhaltestelle der U-Bahn-Linie Bocklemünd/Dom Hauptbahnhof. Die nächstgelegene Autobahn-Anschlussstelle ist Bocklemünd. Die Stadt Pulheim und der Stadtteil Brauweiler verfügen über weiterführende Schulen, Geschäftszentren, Gewerbebetriebe, freiberufliche Praxen, Gastronomie und Sportstätten und sind ebenfalls nur wenige Kilometer entfernt und gut erreichbar. Die Hofanlage „Turmhof" liegt inmitten des Ortskerns von Widdersdorf in absolut ruhiger Wohnlage. |
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| Grundrisse | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Ansichten | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Fotos | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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BAUBESCHREIBUNG
AUSBAUARBEITEN
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| Der Kaufpreis beträgt: 234.900,00 € | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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