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FRECHEN

 

Unser Baugebiet befindet sich im Stadtteil Grube-Carl der Stadt Frechen. Frechen ist eine töpferhandwerklich historische Stadt, die erstmalig urkundlich im Jahre 877 Erwähnung findet. Das Töpferhandwerk entwickelte sich um 1500 zu einer für den Ort lebenswichtigen Manufaktur. Diese historische Begebenheit wird bei jedem Bauvorhaben innerhalb des Ortskerns durch Ausgrabungsfunde belegt. Ca. 200 Jahre später, im Jahre 1700, begann man um Frechen herum mit dem Braunkohleabbau.

 

Im Jahre 1927 wurden die Orte Frechen, Bachern und Buschbell zu einer Gesamtgemeinde zusammengeschlossen. Sie waren jedoch zur damaligen Zeit noch durch große Ackerflächen voneinander getrennt. 

Im September 1951 wurden der Gemeinde Frechen die Stadtrechte verliehen. Das Stadtwappen wiederum ist bezeichnend, es bestand aus einem vor Kraft strotzendem Löwen, der in seinen Vorderpranken, aufrecht stehend, einen Bartmannkrug als Wahrzeichen in Händen hält. Die vorher zur Gemeinde gehörenden Orte wurden mit dem Namen Frechen versehene Vororte. Im Jahre 1975 wurden im Rahmen der kommunalen Neugliederung die Orte Grefrath, Habbelrath, Königsdorf und Neufreimersdorf in das Stadtgebiet eingegliedert.

 

Dies alles umfassend bedeutet, dass Frechen auf eine historisch gewachsene Struktur sowie eine 50-jährige Stadtverleihung zurückblicken kann.

Die Stadt und die Umgebung um unser Bauvorhaben sind strukturell für Familien mit Kindern ausgerichtet. In nächster Nähe findet man Ärzte, Einkaufsmöglichkeiten des täglichen Bedarfs, Apotheken, Grund- und Realschulen, Gymnasien, umfangreiche Sport- und Freizeitflächen mit Frei- und Hallenbad sowie ein komfortables mit qualifiziertem Personal ausgerichtetes Krankenhaus, das auch gleichzeitig spezialisiertes Lehrkrankenhaus der Universitätsklinik Köln ist.

 

Der Wohnwert der Stadt Frechen sowie auch ein gut branchenspezifisch ausgewogener Arbeitsmarkt sichern dem Bürger eine unabhängige Einkommens- und Entwicklungsmöglichkeit. Der kulturelle Bereich in Frechen ist außerdem durch die vorhandenen Museen, die ständigen Ausstellungen und Veranstaltungen in den Sälen, wie beispielsweise dem Stadtsaal, Theater am Bahndamm, Keramion sowie - wenn dies gewollt ist - einem umfassenden Vereinsleben geprägt. Weit über die Stadtgrenzen bekannt ist der jährlich stattfindende hochwertige Töpfermarkt sowie die Grafiktrienale.

 

Der Rat der Stadt Frechen hat beschlossen, um den Bereich der ehemaligen Brikettfabrik Grube-Carl, eine bauliche Entwicklung zuzulassen. Die Bauleitplanung ordnet den sanierten Industriegebäuden und dem Umfeld die Funktion eines zukünftigen Stadtteilzentrums für den Stadtteil Grube-Carl zu. Die Schaffung einer Infrastruktur, mit einem bereits in Betrieb gegangenen Kindergarten, einer Grundschule, einem Stadtteilplatz, einem geplanten Nahversorgungszentrums zur Deckung des täglichen Bedarfs, umfangreichen Grün und Erholungsflächen sind bzw. werden in Kürze realisiert. Das Gebiet ist durch den öffentlichen Personennahverkehr zur Zeit über eine Buslinie im 1/2-Stunden-Takt an den Stadtkern und an den S-Bahn-Haltepunkt Weiden-West angebunden. Die Trasse für eine Verlängerung der Stadtbahnlinie 7 ist reserviert mit dem Ziel, diese nach Köln führende Stadtbahn in den Entwicklungsbereich zu verlängern.

 

Das von uns betriebene Projekt liegt südlich des Denkmalzentrums, auf einer Hangkante, im Anschluss an ein Landschaftsschutzgebiet, dass mit Wanderwegen als Naherholungsgebiet hergerichtet wird. Eine weitere, anschließende Bebauung ist auf Grund des Landschaftsplans, mit der Festsetzung „Landschaftsschutzgebiet44 nicht möglich, so dass die zu erstellenden Häuser am Bebauungsrand liegen werden.

 

Das Baugebiet ist verkehrstechnisch hervorragend angebunden. Die Entfernung zur Stadtmitte beläuft sich auf ca. 850 m. Eine Straßenbahnanbindung nach Köln erreicht man innerhalb von 10 Minuten bequem fußläufig. Eine Autobahnanbindung an die A1 und die A4 sind rund um die Stadt konzipiert und durch mehrfache Auffahrten direkt zu erreichen.

 
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